Gustav Klimt
Geboren am 14.07.1862
Geboren in Baumgarten
Gestorben am 00.00.0000
  Die Kunst Gustav Klimts ist geprägt vom Geist des Fin de siècle einer feudal-bürgerlichen Gesellschaft, die nach gesteigertem Lebensgenuss strebte. Dazu gehörte auch die Wollust and Erotik, die man im Schönen zu finden hoffte. Sein Ruhm gründete sich vor allem auf seinen Ruf, einer der größten erotischen Maler des ausklingenden 19. Jahrhunderts zu sein, obwohl er ebenfalls als ein begnadeter Landschaftsmaler galt.

Am 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien geboren, trat er 1876 in die Kunstgewerbeschule für Kunst und Industrie in Wien ein. Ab 1886 beginnt er Dekorationsarbeiten für das Wiener Burgtheater zu übernehmen. Als begehrter and beliebter Salonmaler übernimmt er im Jahr 1897 die Leitung der Wiener Secession, deren Künstler entscheidend zur Ausformung des Jugendstils beigetragen haben. Im Bereich des Gebrauchsdesigns übte Klimt ebenfalls einen starken Einfluss auf die 1903 von Josef Hoffmann und Koloman Moser gegründeten Wiener Werkstätten aus. Sein flächenhafter Stil, in dem sich Figürliches mit ornamentalen Elementen zu raffinierten dekorativ-sinnlichen Wirkungen verband, fand seinen Höhepunkt in den allgemein bewunderten erotischen Frauendarstellungen. Für Klimt erschien die Welt »in weiblicher Gestalt«

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