Joan Miró
Geboren am 20.04.1893
Gestorben am 25.12.1983
  Der am 20. April 1893 geborene Joan Miró ging in seinen Arbeiten zunächst vom Kubismus aus, wurde von dem Werk des Bauhaus-Meisters Paul Klee nachhaltig berührt, um anschließend einen Kosmos voller traumhafter Jenseitswesen zu schaffen. Es entstanden so Arbeiten voller drolliger und burlesker Gestalten und Figuren, die neben den Arbeiten Dalis and Magrittes zu den bekanntesten und herausragenden Werken des Surrealismus gehören. 1919 besucht er das erste Mal Paris, wo er sich mit Picasso anfreundet. Seine erste Pariser Einzelausstellung 1921 wird ein Reinfall, 1923 bekommt er einen ersten Kontakt zu der späteren Surrealistengruppe um André Breton.

1934 beginnt er mit Pastellen auf Velourspapier seine »wilde« Periode und nimmt 1935 und 1938 an internationalen Surrealisten-Ausstellungen in New York und Paris teil. Ab 1944 erfolgen erste Arbeiten mit Keramiken, ab 1947 ist er als inzwischen international anerkannte Künstlergröße in den USA und Europa vertreten. 1956 zieht er sich endgültig nach Barcelona zurück, wo ab 1960 seinen großzügig-abstrakten Stil entwickelt, die "Peinture Nouvelle". Wandkeramiken und Skulpturen werden sein zweites großes Schaffensgebiet. Es folgen 1970 riesige Keramikinstallationen am Flugplatz von Barcelona und 1978 mehrfarbige Monumentalskulpturen für die Pariser Esplanade de la Défense. Miró stirbt am 25. Dezember 1983 im Alter von neunzig Jahren in Palma de Mallorca.

alle Bilder von Joan Miró anzeigen